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Ökumenischer Gottesdienst zum Abschluss der Gebetswoche für die Einheit der Christen
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Unter dem Motto „Versöhnung - die Liebe Christi drängt uns“ feierten katholische, evangelische und evangelisch-methodistische Christinnen und Christen am Sonntag, dem 29. Januar  einen Gottesdienst in der Stadtkirche Kirchhain.

 

 

Der Gottesdienst war von Mitgliedern der in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Kirchhain-Amöneburg zusammengeschlossenen Gemeinden vorbereitet worden.  Musikalisch umrahmt wurde die Feier von insgesamt vier Chören, dem Kath. Kirchenchor Amöneburg, unter der Leitung von Kilian Gottwald, dem Kath. Kirchenchor Kirchhain unter der Leitung von Sina Göbel, dem  Ev. Kirchenchor Kirchhain unter der Leitung von Jutta Bilsing und dem Familienchor Kirchhain unter der Leitung von Peter Groß, der auch als Organist tätig war.

Pastor Held sagte in seiner Predigt über 2. Korinther 5, 14-20:  Unser Predigttext fordert uns auf, die Versöhnung mit Gott zu predigen. Wie Versöhnung unter Menschen gelingen kann, machte er deutlich am Beispiel der Überwindung der Apartheid in Südafrika, wo er selbst in seiner Kindheit gelebt hat, und am Beispiel der Integration von Flüchtlingen in seiner früheren Gemeinde, in der durch die Begegnung mit den neuen Zugezogenen die Fähigkeit wuchs, sich selbst zu verändern und aufzubrechen. In Bezug auf den Auftrag zur Versöhnung unter den verschiedenen Konfessionen betonte Held: „ So, wie die Flüchtlinge viele Gemeinden in Deutschland beschenkt und nachdenklich gemacht haben, könnten, ja, sollten wir einander befruchten. Es ist mir schon oft aufgefallen, dass wir im ökumenischen Gespräch sehr häufig von der Kirche reden. Vielleicht kommen wir einen entscheidenden Schritt weiter, wenn wir weniger von der Kirche reden, als vielmehr vom HERRN der Kirche“. Eine Einheit könne es nur geben, wenn Christus selbst in der Mitte stehe und sich die unterschiedlichen Konfessionen und Kirchen um ihn herum versammelten. Statt zu fragen, wo sich die anderen verändern, sollte die Frage im Mittelpunkt stehen, wo Gott mich verändert und was bei mir neu geworden ist. So wie Paulus sage: „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung…“

 Mitwirkende im Gottesdienst bauten als mahnendes Zeichen der Schuld und der Trennung unter den christlichen Kirchen eine Mauer aus Steinen auf, auf denen Gründe zu lesen waren, die bisher Gemeinschaft verhindern. Nach der gemeinsamen Bitte um Vergebung wurde diese Mauer wieder abgebaut und die einzelnen Steine im Altarraum zu einem Kreuz als Zeichen der Versöhnung formiert.