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Kirche Schwabendorf
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Die Hugenotten-Gedächtniskirche

1875 wurde an der Stelle der ursprgl. Fachwerkkirche, die noch als typischer temple gebaut gewesen war, die jetzige Kirche errichtet. Zur 250 Jahr-Feier des Dorfes wurde sie 1937 in „Hugenotten-Gedächtniskirche“ umbenannt und erhielt markante Kunstwerke: Das Ölgemälde „Der Auszug der Hugenotten aus der Heimat“ von Karl Leyhausen (1930) zeigt Pfarrer Paul Schütz als David.

Die Bronzeskulptur „Der Drachentöter“ oder Hl.Georg von Gerhard Marcks (1930) erhielt etwas spä-ter eine besondere kunsthistorische Bedeutung, als er von den Nationalsozialisten als sog. „entartete“ Kunst bezeichnet wurde. In Schwabendorf hat der „Drachentöter“ diese Zeit überdauern können. Die Kanzel (1937) und das Chorfenster mit dem Bild des Auferstandenen tragen die persönliche „Handschrift“ von Pfr Schütz und seiner Frau.

Foto: Birgit Klein

 

Die Schwabendorfer Kriche ist täglich geöffnet. Die unmittelbare Nachbarschaft zum Friedhof macht sie zu einem Ort, der gerade in Trauer und Sorge aufgesucht wird und in der man mit Gott Zwiesprache halten kann.