Brot statt Böller
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Zum Jahreswechsel ruft "Brot für die Welt" zu Spenden auf

Berlin (medio). Unter dem Motto «Brot statt Böller» ruft das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt zum Jahreswechsel zu Spenden auf. Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin von Brot für die Welt, sagt: «Wir laden dazu ein, das neue Jahr mit einem Geschenk an Menschen in Not zu beginnen. Der Spaß, den ein Feuerwerk macht, ist nur kurz. Die Freude, die durch Teilen entsteht, ist von Dauer.» Allein in Deutschland werden zu Silvester mehr als 100 Millionen Euro für Feuerwerk ausgegeben.

Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt fordert dazu auf, weniger Böller zu kaufen und Geld für Saatgut zu spenden. «Helfen Sie Menschen, sich selbst zu ernähren! 133 Millionen Euro haben Menschen in Deutschland 2018 für Silvester-Feuerwerk ausgegeben. Das ist eine ordentlich große Investition!», heißt es auf der Internetseite der Organisation zur Aktion.

Ein kleiner Teil dieses großen Betrages würde reichen, um das Leben eines anderen Menschen besser zu machen. Teilen mache Freude – und teilen könne man schon durch einen bewussten Einkauf. Als Beispiel nennt Brot für die Welt eine Silvester-Festtafel, die mit fairen Produkten gedeckt werden könne. So könne ein Teil des Silvester-Etats dann gespendet werden, wenn einfach ein paar Böller weniger im Einkaufskorb landen. Auf der Internetseite zur Aktion werden weitere Beispiele aufgeführt, wie man den Jahreswechsel gestalten kann, um für mehr Gerechtigkeit zu sorgen.

Spendenkonto:

Brot für die Welt
IBAN: DE10100610060500500500
BIC: GENODED1KDB
Bank für Kirche und Diakonie

Stichwort «Brot statt Böller»

Die Aktion gibt es seit 1981. Damals sammelte die evangelische Kirchengemeinde Bargteheide (Schleswig-Holstein) erstmals unter diesem Motto Spenden zugunsten von Brot für die Welt. Brot für die Welt wurde 1959 gegründet. Das evangelische Hilfswerk unterstützt Selbsthilfe- und Lobbyprojekte in mehr als 90 Ländern weltweit. Im Zentrum stehen die Überwindung von Hunger und Mangelernährung, von Armut und Ungerechtigkeit sowie die Wahrung der Menschenrechte. (30.12.2019)

Foto: Brot für die Welt