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Eröffnung der Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ in Sarnau
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Gottesdienst zur Eröffnung in der Evangelischen Kirche Sarnau

Der diesjährige Gottesdienst zur Eröffnung der 29. Aktion «Hoffnung für Osteuropa» fand am 6. März 2022 im Kirchenkreis Kirchhain in der evangelischen Kirche Sarnau statt.  Inhaltlich war er stark geprägt durch den aktuellen Krieg gegen die Ukraine. In Predigt und Fürbitten wurde an die Menschen in den Krisengebieten erinnert. «Hoffnung für Osteuropa» fördert soziale und diakonische Projekte, in denen Solidarität und christliche Nächstenliebe über Grenzen hinweg erkennbar werden. In diesem Jahr steht die Aktion der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) unter dem Motto «Hoffnung stärken».

Bischöfin Hofmann: Nicht zu Feinden machen lassen

«Hoffnung für Osteuropa – das hat in diesen Tagen einen ganz neuen Klang und andere Bilder bekommen. Hoffnung für Osteuropa, das heißt plötzlich: Wir stehen gemeinsam ein für Demokratie und Frieden», sagte Bischöfin Dr. Beate Hofmann (EKKW) in ihrer Predigt mit Blick auf den Ukraine-Krieg. Auch als christliches Netzwerk habe der Name der Initiative eine neue Bedeutung bekommen. Die schnelle und unkomplizierte Kontaktaufnahme mit Menschen aus Osteuropa helfe nun bei der Arbeit für den Frieden. «Hoffnung für Osteuropa, das heißt für mich im Moment auch: Wir wollen weiter in Kontakt bleiben, uns nicht zu Feinden machen lassen, uns nicht hineinziehen in eine Spirale von Hass und Gewalt. Wir bleiben auf dem Weg des Friedens. Wir gehen nicht an lange Tische der Lüge, sondern gemeinsam an den Tisch des Herrn. Das ist meine Hoffnung für Europa, das sich nicht mehr in Ost und West dividieren lässt.»

Kirchengemeinde Goßfelden-Sarnau: Partnerschaft nahe Rumänien

Die gastgebende Kirchengemeinde Goßfelden-Sarnau pflegt seit etlichen Jahren eine Gemeindepartnerschaft mit der evangelischen Kirchengemeinde in Großau/Rumänien. Pfarrerin Sandra Niemann betonte, dass diese Partnerschaften durch persönliche Begegnungen so viel reicher würden. Das wurde besonders deutlich, als Gäste aus der Partnergemeinde über die aktuelle Situation an der rumänischen Grenze der EU zur Ukraine berichteten. Hermann Gadelmeier und Dagmar Baatz berichteten aus ihrer Gemeinde in Großau/Siebenbürgen.

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