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Ev. Klosterkirche St. Nikolai Caldern
nikolaikirchecaldernquelle-user-urmelbeauftragter-auf-commonswikimediaorg

Spät romanische Basilika, Ersterwähnung 1235, im Sommerhalbjahr täglich geöffnet. wikipedia.org/Nikolaikirche (Caldern)

Die Nikolaikirche zu Caldern ist 1235 erstmals urkundlich erwähnt. Sophie von Brabant schenkte sie 1250 dem Zisterzienserinnenkloster. Bei Auflösung des Klosters 1527 diente sie noch 41 Nonnen als Klosterkirche. Seit der Reformation ist sie Pfarrkirche der Gemeinde Caldern mit Brungershausen und Kernbach, das 1687 sein eigenes Filialkirchlein bekam. Bis zur Zusammenlegung der Pfarrstellen Caldern und Sterzhausen im Jahr 2014 stand die Kirche unter dem Patronat der Philippsuniversität.
Baulich ist sie eine spätromanische Basilika mit allerdings nur einem Seitenschiff im Norden, das eine kleine Johanneskapelle birgt.


Die Nikolaikirche beherbergt viele Kunstschätze aus dem Mittelalter und aus neuerer Zeit. Kruzifix von ca. 1315, Orgel von 1702, ein reicher Zyklus von biblischen Glasbildern aus den 1960er Jahren, um nur einige zu nennen. Sie ist von Ostern bis Erntedank täglich und im Winterhalbjahr an den Wochenenden geöffnet und als Radfahrerkirche ausgewiesen. Auf dem romanischen Taufbecken in der westlichen Apsis können Besucher ein Licht entzünden.